Trixie Belden 21 - und das Geheimnis der fluesternden Stimmen by Campbell Julie

Trixie Belden 21 - und das Geheimnis der fluesternden Stimmen by Campbell Julie

Author:Campbell, Julie [Campbell, Julie]
Language: deu
Format: epub
Published: 2013-09-30T16:00:00+00:00


Das Medium

Als die Rotkehlchen auf dem Rückweg vom Krankenhaus an der Rothenbergschen Villa vorbeifuhren, bremste Klaus und fragte: „Soll ich wieder an der hinteren Pforte halten, Anna?“ Verblüfft fragte sie zurück: „Wieso hältst du überhaupt?“

„Sollten wir nicht ein paar Kleidungsstücke für dich holen? „ entgegnete er, nun ebenfalls verwundert.

„Mir ist zu Ohren gekommen, daß ein paar verschreckte Hühner gestern abend Badeanzüge eingepackt haben“, warf Martin spöttisch ein.

Zu Trixies Erstaunen lachte Anna laut auf. Es schien, als ob ihre Stimmung plötzlich umgeschlagen war und ihre Ängste, wenn auch nicht verschwunden, so doch im Augenblick unter Kontrolle waren.

„Wenn es euch nichts ausmacht, würde ich es lieber auf später verschieben“, erwiderte Anna. „Ich muß nämlich Herrn Gregor sprechen, und der kommt nicht vor heute nachmittag zurück. Ich muß ihm von Mutters Unfall erzählen — und sie möchte, daß ich ihm sage, daß sie ihre Arbeit so bald wie möglich wieder aufnehmen wird.“

„Heiliger Strohsack!“ rief Martin. „Was für ein bewundernswertes Pflichtbewußtsein!“

„Das bleibt natürlich dir überlassen“, erwiderte Klaus, „aber wenn du dich davor fürchtest, das Haus allein zu betreten, solltest du bis heute abend warten.“

„Warum denn bis heute abend?“ wollte Trixie wissen. „Du hast mir versprochen, daß du mitkommst.“

„Heute nachmittag können wir aber nicht“, erklärte Martin, „da erwartet uns Thalia.“

„Wer erwartet euch?“ rief Trixie entgeistert.

„Wir müssen für die Theateraufführung in der nächsten Woche proben“, übersetzte Klaus schnell.

„Thalia ist die Göttin des Theaters“, konnte Martin es sich nicht verkneifen, seine Schwester zu belehren. „Entweder gehen wir also jetzt...“

„..., oder ihr müßt heute nachmittag allein gehen“, schloß Uli bedauernd.

Trixie spürte, daß Anna und Brigitte über diese Wendung genauso betroffen waren wie sie.

„Ich komme mit“, bot Dinah plötzlich an und strich sich ihr schönes, dunkles Haar aus dem Gesicht. „Anna muß erstens Kleider haben, und zweitens muß sie Herrn Gregor sprechen, der jetzt noch nicht da ist. Und ich brenne darauf, dieses Haus von innen zu sehen. Es ist doch Tageslicht. Wann ist schon mal ein Geist am Nachmittag erschienen? Die Stunde der Geister ist doch um Mitternacht. Also, abgemacht?“

Widerstrebend stimmten die Mädchen zu.

„Keine Angst“, flüsterte Trixie Anna beruhigend zu, bis sie merkte, daß sie beide Daumen so fest drückte, daß die Knöchel ganz weiß waren.



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